ROMs Aufstieg Zur Weltmacht Und Die Griechische Welt - Arbeitsgemeinschaft F r Forschung Des Landes Nordrhein-Westf

Hans Erich Stier

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Die Absicht der hier vorgelegten Abhandlung ist, einen der wesentlichsten Abschnitte der antiken Geschichte, den Aufstieg Roms zur Weltmacht, nach dem ihm angemessenen Maßstabe historisch-kritisch zu untersuchen. Das bedeutet, die Vorgänge nicht in erster Linie formaljuristisch, sondern poli­ tisch zu sehen und zu beurteilen, handelt es sich doch um ein eminent poli­ tisches Geschehen, nicht um einen Abschnitt der Rechtsgeschichte. Wenn die Ergebnisse, zu ,denen der Verfasser gelangt ist, von der zur Zeit weithin geltenden Beurteilung abweichen, so war dafür nicht der Wunsch maß­ gebend, "der herrschenden Ansicht um des Widerspruchs willen zu wider­ sprechen, eine Haltung, die für Außenseiter charakteristisch ist", wie H. G. Güterbock kürzlich treffend gesagt hat (Orientalist. Literaturzeitg. 1956, Sp. 520). Ausgangspunkt der Untersuchung war vielmehr die Frage, ob die Divergenz der Urteile vieler moderner Forscher und unseres bedeutendsten Quellenautors, des Polybios, wirklich in der Hauptsache zu Lasten des Griechen und seiner angeblichen Voreingenommenheit geht. Die Entwick­ lung, die zur Errichtung der römischen Weltherrschaft führte, wurde dies­ mal-wie der Titel zum Ausdruck bringt - bewußt nicht vom Standpunkt Roms aus betrachtet, sondern von den Verhältnissen der hellenistischen Welt, namentlich Griechenlands, her gesehen, die die Voraussetzung für Roms Aufstieg und damit auch für ein gerechtes Urteil über ihn bilden.

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218 pages, black & white illustrations

Media Bøger     Paperback Book   (Bog med blødt omslag og limet ryg)
Udgave 1957 ed. edition
Released Storbritannien, 1957
ISBN13 9783663009856
Publisher Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Pages 218
Dimensions 244 × 170 × 12 mm
Weight 358 gram
Language German